Social Media Detoxing. Meine persönliche Atempause.

Social Media Detoxing – Wir freuen uns: Unser Blog „Familien-Woche.de“ ist wieder online und das im neuen Look! Wie gefällt´s?

Zum 01. Januar 2016 sind wir mit „Familien-Woche.de“ online gegangen – mit unserem ersten Beitrag „Fashion-Star“. Im Hintergrund lagen etliche Arbeitsstunden zum Konzept, Webseiten-Erstellung und Design. Ihr Lieben, es steckt viel Energie – aber auch viel Spaß und Herzblut – hinter jedem Mama-Lifestyle-Blog, die im Netz schwirren. Wir haben 1 Jahr lang gebloggt, fotografiert und gepostet. Wir haben viel dazu gelernt und sind selbst gewachsen.

Aber auch unsere Familien sind gewachsen: Mittlerweile sind wir beide 2-fach-Mamas und haben uns auch häuslich vergrößert. Mit Kind und Kegel, Haus und Garten, 30-Stunden-Arbeitswoche, Freizeitprogramm und so weiter, ist es uns immer schwerer gefallen die Zeit für das Bloggen zu finden. „Zu finden“ ist vielleicht der falsche Begriff, denn am Abend hat es sich meist für uns angeboten „Familien-Woche.de“ mit Beiträgen zu füttern. Aber ihr kennt es alle: Der Alltag hat uns gepackt und wir haben den Fokus auf unsere Familie gelegt. Zu schade, denn im Herbst 2016 waren wir mit „Familien-Woche.de“ schon recht erfolgreich und happy.

Social Media Atempause

Wir haben uns auch in den Social Media Netzwerken zurückgezogen, währenddessen Familienzeit genossen und uns auf unseren Hauptjob konzentriert. Als ich mich während unseres Sommerurlaubes mehrere Tage nicht bei meiner besten Freundin meldete, hieß es von ihr „Social Media Detoxing“?

Überall sieht man junge Leute mit Handy vor der Nase: in der Bahn, auf Konzerten, im Café, … Jeder ist Blogger oder Influencer und stellt Bilderfluten ins Netz. Jeder hat ein perfektes Leben mit schönen Urlauben, gesunden Essen, viel Sport und Fashion. Ich war richtig genervt immer die gleichen Bilder und Sprüche zu sehen. Wie jeder nach Followern und Likes hechtet. Ich bin vielen entfolgt und habe später überhaupt nicht mehr in Instagram und Co geschaut. Und ich habe auch nicht mehr gebloggt.

Mein persönliches Media-Detoxing:

  1. Ich versuche mir am Tag bewusst Zeit zu nehmen, um online zu sein. Meist bei einer Tasse Kaffee zur Pause oder im Feierabend. Oft ist es dennoch schwierig, den unbewussten Griff zum Handy in Wartepausen zu vermeiden. Denn mein Tag braucht auch richtige Pausen als Gedankenpause. Einfach mal abschalten, nicht beschallen lassen. Gedanken laufen lassen, ohne „influencend“ zu werden.
  2. Kennst du diese endlosen Text- oder Sprachnachrichten auf Whatsapp? Klar, etwas zu sprechen geht meist schnell und zwischendurch. Aber wenn es um wirklich wichtige Dinge geht, ist ein Telefonat oder Treffen doch besser!
  3. Teilweise verfolge ich ganze Schwangerschaften oder Hausrenovierungen “fremder Menschen” auf Instagram oder Pinterest. Es inspiriert mich, aber manchmal bin ich übersättig von ständig runden Babybäuchen und aufgehübschten Kinderzimmern. Wichtig ist es, zu minimieren: Wer ist mein Lieblingsblogger – und wer macht mir keinen Spaß? Dann bitte entfolgen.
  4. Wann hattest du das letztes Mal eine Social Media Pause oder sogar garkein Handy dabei? Probiere es mal aus. Schalte dein Handy ab – für einen Spaziergang, für einen Abend oder sogar über das ganze Wochenende. Das echte Leben funktioniert ohne Handy. So wie es früher war – in deiner Kindheit – kannst du dich erinnern?

Im Urlaub haben mein Mann und ich unsere Handys in der Schublade. Ausgeschaltet. Es tut so gut. Wir benutzen eine normale Digitalkamera für Urlaubsfotos. Ganz privat. Nur für uns. Für Ausflüge nutzen wir Reiseführer und markieren Strecken in Landkarten. Ich schreibe gerne Reisetagebücher und klebe Flugtickets, Eintrittskarten und Quittungen ein. Als echte, fühlbare Erinnerung.

Na klar, wir schalten ab und an das Handy ein und schicken liebe Grüße nach Hause und tauschen uns aus. Aber uns ist es wichtig, im Urlaub das echte Leben zu genießen und die Zeit miteinander aufzusaugen.

Und jetzt wieder online?

Jetzt fragt ihr euch, warum sind wir nun wieder mit „Familien-Woche.de“ und auf den Netzwerken online? Ein wenig haben wir es eben vermisst: Den Austausch, die Inspiration, die Selbstständigkeit. Wir möchten schreiben und posten, wenn wir Lust haben. Erwartet bitte nicht in regelmäßigen Abständen einen Beitrag oder ein Instagram-Bild. Erwartet nicht professionelle Texte und hergerichtete Feeds. Wir schreiben über unsere echten Gefühle, das Familienleben. Das ist bunt und chaotisch.

Schreibt uns gern wie es euch im Alltag geht! Wir freuen uns über jede Mama und jede Freundin, die ebenso unperfekt happy ist.

Deine Julia

 

2 Kommentare bei „Social Media Detoxing. Meine persönliche Atempause.“

  1. Mega !!! Meine Gedanken zu 100 % !!!
    Danke , dass ihr wieder da seid 😍😍😍
    Ich freue mich auf euch und nd finde es toll, das ihr so authentisch seid !!!
    Weiter so 💪

    1. Vielen lieben Dank! So ein Kompliment hört man gerne. Freuen uns 🙂

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